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CSW-Nr. 2025-213561-1032, Version 1.0, 14.01.2025
Die Sicherheitslücke steckt im OLE-Modul von Outlook (Object Linking and Embedding). Sobald eine präparierte Mail geöffnet oder als Vorschau angezeigt wird, startet die darin enthaltene Malware. Der Empfänger braucht dafür nichts machen und kann das auch nicht verhindern. Entsprechend gefährlich ist die Schwachstelle.
Das BSI warnt vor der Gefahr und empfiehlt Administratoren, die Patches schnellstmöglich einzuspielen. Genau das sollten Privatnutzer auch tun und Windows aktualisieren. Denn Microsoft hat mit dem aktuellen Patchday bereits einen Patch veröffentlicht, der das Problem behebt. Wer sich grundsätzlich davor schützen möchte, kann auch die "Nur-Text-Ansicht" von E-Mails aktivieren.
Lesen Sie den gesamten Artikel auf den BSI (Bundesamt für Sicehrheit in der Informationstechnik) Seiten.
Sieben Schritte, mit denen Sie Ihre persönlichen Daten sofort aktiv schützen können
Jeder von uns möchte seine Daten besonders schützen. Einige Benutzer klicken sofort auf „Alle Cookies akzeptieren“, sobald das Popup-Fenster auf dem Bildschirm erscheint, während andere bei allen Online-Interaktivitäten wie Cyber Security-Experten mit Avatar-Fotos und Pseudonymen unterwegs sind. Es spielt keine Rolle, zu welchem Verhalten Sie neigen. Wichtig ist in jedem Fall, dass Sie Ihre persönlichen und vertraulichen Daten schützen und sicherstellen, dass niemand darauf zugreifen kann.
Wir glauben, dass Datenschutz ein Grundrecht ist. Darüber hinaus gibt es – je nachdem, wo Sie leben – verschiedene Gesetze, die Datenschutzmaßnahmen definieren und implementieren. Letzten Endes sind Sie jedoch selbst für den Schutz Ihrer Online-Daten verantwortlich.
Unternehmen haben ein ureigenes Interesse an Ihren Daten. Anhand nicht-persönlicher Daten, die sie mit Ihrer Einwilligung bei der App-Nutzung erfassen, erkennen sie, welche Geräte Sie am liebsten nutzen, welche Seiten beliebt sind, zu welcher Tageszeit die App am intensivsten genutzt wird und in welchen Regionen die App am häufigsten (oder seltensten) aufgerufen wird.
Leider sind nicht alle Unternehmen ehrlich in Bezug auf die gesammelten Informationen. Viele sichern die erfassten Daten nicht ordnungsgemäß und nicht alle nutzen die Daten rechtskonform. Hinzu kommt, dass auch Cyberkriminelle versuchen, an diese Daten zu gelangen.
Da mittlerweile so viele Teile unseres Lebens online stattfinden, ist es immer wichtiger, dass sich jeder Einzelne der Bedeutung des Datenschutzes bewusst ist und Schritte zur Sicherung der eigenen persönlichen Online-Daten unternimmt. Deshalb möchten wir an dieser Stelle an einige Vorsichtsmaßnahmen erinnern, mit denen Sie Ihre Daten online schützen können:
Überlegen Sie, welchen Unternehmen Sie Ihre Daten geben und welchen nicht. Sehen Sie sich an, wie viele persönliche Informationen angefordert werden, und wägen Sie ab, was Sie dafür bekommen. Sie sollten zumindest einen kurzen Blick auf die Datenschutzrichtlinie des Unternehmens werfen, bevor Sie auf „Zustimmen“ klicken.
Alle Geräte, Apps oder Browser haben Funktionen, mit denen Sie einschränken können, wie und mit wem Ihre Informationen geteilt werden. Wählen Sie daher Datenschutz- und Sicherheitseinstellungen aus, mit denen Sie sich wohl fühlen. Denken Sie daran, das bestimmte App- oder Geräte-Updates die Einstellungen auf ihre Standardeinstellungen zurücksetzen. Das sollten Sie kontrollieren.
Bei aktivierter 2FA müssen Sie zwei Verifikationsmethoden ausführen, um auf E-Mails, Social-Media-Konten oder VPNs zugreifen zu können. Wenn jemand versucht, sich bei einem Ihrer 2FA-fähigen Konten anzumelden, erfahren Sie es – und können Ihr Kennwort ändern.
Verwenden Sie starke Kennwörter für Ihren Laptop sowie für Banking- und Online-Zahlungsdienste, E-Mails und andere Konten. Seien Sie kreativ. Denken Sie sich einen bestimmten Satz aus und verwenden Sie den ersten Buchstaben jedes Wortes für Ihr Kennwort. Ersetzen Sie bestimmte Wörter oder Buchstaben durch Zahlen. Aus „Ich liebe meine Katze“ könnte zum Beispiel 1LieB3mKATZ3 werden. Wenn Sie sich Kennwörter nur schwer merken können, kann Ihnen eventuell ein Kennwort-Manager helfen.
Um den neuesten Bedrohungen aus dem Weg zu gehen, müssen Sie Ihre Software auf dem aktuellen Stand halten. Aktivieren Sie automatische Software-Updates auf Ihren mobilen Geräten und Computern. Bevor Sie irgendeine Software herunterladen, lesen Sie Bewertungen anderer Benutzer, um zu erfahren, ob die Installation überhaupt sicher ist. Cyberkriminelle verteilen gern gefälschte Anwendungen, die Ihre Informationen stehlen sollen.
Wenn Sie über aktuelle Backups verfügen, können Sie Daten problemlos zurückholen, falls sie doch einmal kompromittiert, verändert oder bei einem Ransomware-Angriff verschlüsselt werden.
Wenn Inhalte auffällig blinken und zum Klicken verleiten sollen oder irgendetwas „seltsam“ erscheint, sollten Sie es am besten einfach ignorieren. Klicken Sie es auf keinen Fall an. Es handelt sich sehr wahrscheinlich um einen Phishing-Angriff.
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Probieren Sie es aus. Sie zahlen nur für die erbrachten Leistungen.